Pulverbeschichtung schlägt Nasslackierung in den meisten industriellen Anwendungen — aber nicht immer. Vergleich nach Haltbarkeit, Umwelt und Kosten.
Die Wahl der Oberflächenbehandlung ist nicht nur Ästhetik. Am Maschinengehäuse entscheidet UV-Beständigkeit, an Außenkonstruktionen Korrosionsschutz, am Pharmaschrank Chemikalienbeständigkeit.
Vorteile der Pulverbeschichtung
- Haltbarkeit: 60–100 µm Schichtdicke, gleichmäßig, kratzfest.
- Salzsprühbeständigkeit: mit Phosphatier-Vorbehandlung und passender Schichtdicke überstehen pulverbeschichtete Oberflächen 500–1000 Stunden im ISO-9227-Salzsprühtest — entscheidend für Außen- und Küstenumgebungen.
- Umweltfreundlich: keine Lösungsmittel, überschüssiges Pulver wird zurückgewonnen.
- Wirtschaftlich: bei großen Stückzahlen deutlich günstiger als Nasslack.
- Sofort belastbar: direkt aus dem Ofen handhabbar.
Wann ist Nasslackierung besser?
Bei großformatigen oder wärmeempfindlichen Teilen, wo der 180–200 °C-Ofen keine Option ist. Für Spezialeffekte (z. B. Metallic), oder bei Kleinserien mit häufigen Farbwechseln.
Die robotergestützte Gema OptiCenter Anlage von Linardics arbeitet in 200+ RAL-Farben, auf Teilen bis 3.000 × 1.500 × 800 mm. Phosphatier-Vorbehandlung sichert perfekte Haftung.
